Bürogebäude medac 4.BA, Wedel

Gebäudedaten

Bauherr: medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel
Geschosse: 3 + 1
BGF oberirdisch: 4.000 qm
Baukosten: 4 Mio EUR

Infos zum Projekt

Haupteingang, Ansicht vom Rosengarten (Fotos: Achim van Gerven)
Büroflur / Teeküche
Ansicht Nacht
Auskragender Gebäudeteil, Besprechungsraum im 3.OG
Terrasse / Pergola (Fotos: Achim van Gerven)

Das Solitärgebäude ist Teil eines innerstädtischen Gesamtkomplexes,
der ebenfalls von PSP Architekten Ingenieure als Forschungs- und Labor-
gebäude in Wedel erstellt wurde (Hauptgebäude sowie Erweiterungs-
bauten).
Der Neubau am Rosengarten 25 wird durch das Pharma-Unternehmen
medac (Gesellschaft für Spezialpräparate mbH) als Verwaltungsgebäu-
de genutzt und ist fußläufig vom Hauptgebäude an der Theaterstrasse  erreichbar.
Bestehend aus vier oberirdischen und einem unterirdischen Ge-
schoss
verfügt das Gebäude über Gesamt-Maße von etwa 50 x 18 m.
Das Unter-geschoss wird mit Hilfe von Parkpaletten zweigeschossig als Tiefgarage genutzt.

Durch Staffelung und Auskragung der oberen Geschossriegel verfügt
das Gebäude über eine charakteristische Kubatur: an den Längsseiten
staffeln sich das zweite und dritte Obergeschoss so zurück, dass
begehbare Dachterrassen entstehen. Am südlichen und nördlichen
Giebel kragt der oberste Geschossriegel jeweils weit aus. Als struktur-
bildendes Element wird das Gebäude durch eine pergolaförmige
Rahmenkonstruktion
eingefasst.

Die Büroflächen wurden weitgehend als Zwei- oder Dreiachs-Räume
definiert (Ausbau-Achsraster 1,35 m). Bei den Büroeinheiten handelt es
sich weitgehend um Einzelbüros.
Zur Strukturierung der einzelnen Büros wurde ein raumhohes Glas- Trennwandsystem eingesetzt. Außerdem dienen mittig in die gläserne Bürotrennwand integrierte Aktenschrankelemente der räumlichen Ab-
grenzung.

Aufgrund der gestaffelten Gebäudekubatur verfügen die Büroräume in
den beiden obersten Geschossen auf den gesamten Längsseiten über
direkten Zugang zur Außenterrasse.
Das Gebäude wird über zwei an den Gebäudeenden liegende Treppen- hauskerne erschlossen.
An der West-Seite ist ein Aufzug angeordnet, dessen Innenraum ein
optisches Lichtspiel bietet: durch eine hinterleuchteter Kabinenwand
wird die Fahrtbewegung mit einem vertikalem Farbverlauf unterstrichen,
der so ebenfalls zur Orientierung zwischen den einzelnen Geschossen
dient.

Alle vier Geschosse verfügen über eine offene, multifunktionale
Coffee-Bar
, welche in den jeweiligen nördlichen Flurenden als Pausen-
und Kommunikationspunkt angeordnet ist.
Die Teeküchen wurden dabei mit den Sanitärbereichen zu einem
Gesamt-Baustein
zusammengefasst und heben sich als Konstruktion
aus gebogener, rot lackierter Wand bewusst optisch von den transpa-
renten Bürobereichen ab.
Im obersten, dritten Geschoss befindet sich der größte Besprechungs-
raum
des Gebäudes. Angeordnet im ca. 6 m auskragenden Gebäudeteil
auf der Südseite schwebt dieser Raum über dem Haupteingang und dem gesamten Straßenraum und bietet interessante Ausblicke über die Stadt
bis hin zur Elbe.

Die Fassade des Stahlbeton-Skelettbaus korrespondiert mit der Pfosten-Riegel-Konstruktion des Hauptsitzes an der Wedeler Theater-
straße. Stehende Formate wechseln sich als geschlossene, teils verglaste
und blau eingefärbte Elemente in unregelmäßiger Folge ab.

 

 

 

[zurück]

Schriftgröße - normal | groß
Architekten PSP - Kontakt | Impressum | Übersicht | Aktuelles