Bürogebäude Alsterufer 1-3, Hamburg

Gebäudedaten

Eingeladener Wettbewerb
Bearbeitung: 2010

Infos zum Projekt

Animation: rechenart.de

Einstufiger, anonymer, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit acht eingeladenen Architekturbüros

Auslober: MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH, München

Ansicht von Süden
Ansicht Alsterglacis / Ecke Alsterufer (von Süden)
Ansicht von der Wasserseite (Nord-Osten)
Ansicht von der Außenalster (von Nord-Osten)
Vogelperspektive (aus Süden)
Vogelperspektive (von Süden)
Blick aus den Büros in den Innenhof
Blick aus den Büros in den Innenhof

Städtebau / Erschließung

Der acht-geschossige Neubau nimmt die Blockrandbebauung auf, führt somit die historischen Raumkanten fort. An den Altbau schliesst er jeweils mit einer Glasfuge an.

Im Hofinneren ist ein 5-geschossiger Verbindungsriegel eingestellt, der im Erdgeschoss zweigeschossig aufgeständert ist und somit eine gute Durchlüftung/Zirkulation im Innenhof garantiert.

Der Neubau wird durch drei Eingänge mit direkt zugeordneten Erschließungskernen erschlossen und verfügt somit an den Straßen „Alsterufer“, „Warburgstrasse“ und „Alsterterasse“ jeweils über eine eigene Adresse mit Vorfahrt und innerem Empfangsbereich mit Sicherheitscheck. Die Anlieferung erfolgt über den 3m breiten Streifen parallel der Alsterterrasse. An dieser Stelle erfolgt auch die Zu- und Ausfahrt zur Tiefgarage.

Lageplan (genordet)
Grundriss EG

Grundrissorganisation

Die Anzahl der vertikalen Erschließungselemente wurde so optimiert, daß innerhalb des jeweiligen Geschosses die Aufteilung in 400 qm große Mieteinheiten, die auch koppelbar sind, möglich ist. Im Erdgeschoß befindet sich der gemeinsame Konferenzbereich mit Ausblick zur Alster bzw. Anbindung an den Innenhof mit optional angeordneter Cafeteria.  

Fassadengestaltung

Die Fassade des Neubaus hält sich an die prägenden Gestaltungsmittel der Bebauung Alsterufer, d.h. Lochfassade mit stehenden Fensterformaten und einer weißen Steinfassade. Die Neubaufassade übernimmt mit Sockelzone, Schaft und Kopf/Attika den Ductus des Bestandsgebäudes, jedoch wird es den städtebaulichen Anforderungen gemäß neu interpretiert.

Das Erdgeschoss wird im Schrittmaß der „großen Ordnung“ als Arkade ausgebildet, wobei diese lediglich im Bereich Ecke Warburgstrasse/Alsterufer zurückspringt, um damit der Ecksituation und ihrer städtebaulichen Bedeutung und der sich dahinter befindlichen Sondernutzung „Konferenzbereich“ gerecht zu werden. Ferner ist dadurch der Durchblick in die Warburgstrasse von der Kennedy-Brücke aus gegeben. Die Höhe der Arkatur orientiert sich an dem Sockel des Bestandsgebäudes. Neubau und Altbau werden durch das neue Staffelgeschoß (8. Geschoss) optisch zusammen gefasst.

Die Fassade ist eine vorghängte Natursteinfassade mit zweischaligem Aufbau (Naturstein, Luftschicht, Wärmedämmung, tragende Konstruktion).

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